2019: Zusammenarbeit mit der Stadt weiter vertiefen

Im Jahr 2018 hat sich die IV-Wien intensiv für die weitere Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort eingesetzt. Zentral war und ist für uns dabei die kontinuierliche Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Stadt Wien sowie die Positionierung Wiens als moderne Unternehmensstadt. Diesen Fokus werden wir auch im Jahr 2019 in der gesamten Bandbreite unserer Schwerpunktbereiche von Innovation & Forschung über Infrastruktur sowie Bildung & Gesellschaft weiter verfolgen.

Machen wir einen kurzen gemeinsamen Rückblick auf ausgewählte Erfolge des abgelaufenen Jahres, bevor wir uns den geplanten Aktivitäten 2019 widmen:

Im April haben wir mit der Stadt Wien bereits zum fünften Mal seit dem Jahr 2006 ein neues Standortabkommen unterzeichnet. Der Unterzeichnung ist ein intensiver Arbeitsgruppenprozess mit einigen Wiener Leitbetrieben und hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Stadt vorausgegangen. Das Abkommen ist somit die wichtigste Basis unserer Zusammenarbeit und bildet den Rahmen für alle unsere Aktivitäten an der Schnittstelle zur Stadt.

Anfang 2018 wurde unser gemeinsam mit dem Wiener Stadtschulrat getragenes Projekt „Wiener Zukunftsschulen“, um fünf zusätzliche Schulstandorte erweitert. Seither habe ich gemeinsam mit dem Wiener Bildungsdirektor Heinrich Himmer die fünf neuen Standorte besucht und sehr viel über die dortigen Projekte wie auch Herausforderungen erfahren dürfen, zudem wurden bereits die ersten konkreten Kooperationsprojekte umgesetzt oder angestoßen. Zusätzlich haben wir im November ein weiteres Wirtschaftsseminar für die Lehrer der Zukunftsschulen abgehalten. Ziel des 2012 gestarteten Projektes „Wiener Zukunftsschulen“ ist es, Schule und Wirtschaft durch konkrete Projekte an zehn ausgewählten Schulstandorten näher „zusammenzubringen“ und so ein besseres, gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse zu erhalten.

Im Oktober haben wir gemeinsam mit der Wiener Wirtschaftskammer, der Wiener Arbeiterkammer, dem ÖGB und der Wiener Landwirtschaftskammer den von der Stadt Wien initiierten „Wiener Sozialpartner Digitalisierungspakt“ abgeschlossen. Der Pakt umfasst acht Punkte, die dazu beitragen sollen, Wien zu einem „internationalen Digitalisierungshotspot“ zu entwickeln. Die dabei angesprochenen Themen reichen unter anderem von der schulischen Bildung, über die Hochschulbildung bis hin zur beruflichen Aus- und Weiterbildung und umfassen ebenso Maßnahmen in den Bereichen Forschung, Infrastrukturausbau und internationale Vermarktung. Die verschiedenen Maßnahmenfelder werden derzeit auf Expertenebene weiter konkretisiert.

Diese positiven Entwicklungen sollen uns auch für das neue Jahr Rückenwind verleihen, denn wir stehen weiterhin vor einer Fülle an Aufgaben. Zentral ist, dass wir die Kontakte zu den politischen Verantwortungsträgern unserer Stadt sowie zur Verwaltung weiter vertiefen. Dazu beitragen werden – neben regelmäßigen informellen Kontakten – auch im nächsten Jahr verschiedene Projekte an der Schnittstelle zur Stadt Wien. Im Jahr 2019 werden wir beispielsweise mit der Konzeptarbeit für eine neuerliche Medienkampagne „Made in Vienna“ gemeinsam mit der Wiener Wirtschaftsagentur beginnen, die dann 2020 ausgerollt werden soll. Außerdem trägt die Konkretisierung des zuvor schon erwähnten Digitalisierungspaktes einerseits zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit mit der Stadt bei und der Pakt soll es uns andererseits künftig ermöglichen – ähnlich wie beim Wiener Qualifikationsplan im Bildungsbereich – die gesamte Bandbreite an Aktivitäten der sechs im Pakt zusammengeschlossenen Partner im Digitalisierungsbereich aufeinander abzustimmen und darüber hinaus neue, gemeinsame Akzente zu setzen.

Auch im Jahr 2019 wird die Betreuung der konkreten Anliegen unserer Mitgliedsbetriebe selbstverständlich eine unserer zentralen Aufgaben sein, ebenso wie die Vertretung der Interessen der Arbeitgeber in unterschiedlichen Gremien im Bereich der öffentlichen Hand.

Im Namen der IV-Wien möchte ich mich bei unseren zahlreichen Kooperationspartnern aus Politik, öffentlicher Verwaltung, Sozialpartnerschaft sowie Wirtschaft insgesamt für die gute Zusammenarbeit bedanken. Vor allem aber möchte ich den Mitgliedsunternehmen für das Vertrauen, die Unterstützung und Mitarbeit danken und freue mich auf die gemeinsamen Chancen und Herausforderungen im Jahr 2019.

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