Pochtler: Wien soll zum Digitalisierungshotspot werden

IV-Wien Präsident Christian C. Pochtler lobt gemeinsame fortlaufende Anstrengung der Sozialpartner, um zügig die wichtigsten Voraussetzungen zu schaffen

„Gerade bei der gemeinsamen Herausforderung der Digitalisierung, die Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gesellschaft gleichermaßen betrifft, müssen wir alle an einem Strang ziehen.“ Mit dem soeben präsentierten erneuerten „Wiener Pakt für Digitalisierung“ zwischen der Stadt Wien und allen Sozialpartnern sei für Christian C. Pochtler, Präsident der Industriellenvereinigung Wien, eine hervorragende Basis dafür gelegt worden. „Jetzt müssen alle ihre Hausaufgaben erledigen, um auch im internationalen Wettbewerb vorne mitspielen zu können. Denn Wirtschaft ohne Digitalisierung funktioniert nicht mehr, und der Wiener Standort ohne leistungsstarke digitale Infrastruktur und Qualifikationen kann sich nicht erfolgreich weiterentwickeln. “, so Präsident Pochtler weiter.

Es gebe noch immer Aufholbedarf bei der Infrastruktur, mahnt Pochtler, hier müsse Wien zu den Besten aufschließen; streicht aber gleichzeitig wichtige Maßnahmen hervor, die die Sozialpartner bereits jetzt mit der Stadt Wien setzen werden: „Eine umfassende Digitale Qualifikationsoffensive der Wienerinnen und Wiener zur Abdeckung des Fachkräftebedarfs auf betrieblicher und auch überbetrieblicher Ebene ist das Herzstück des Digi-Paktes. Dies bedarf einer Kraftanstrengung der Betriebe, der Ausbildungseinrichtungen und vor allem der Menschen, um frühzeitig auf die zukünftigen Qualifikationsanforderungen hinzuarbeiten.“ Im Pakt wurde daher festgehalten, dass 200 Lehrstellen in digitalen Lehrberufen bis Ende 2022 geschaffen werden.

Mit der Heranführung an die Digitalisierung werde man außerdem noch früher beginnen: Die gerade erfolgreich als Lehrmittel pilotierten Digi-Boxen des Wiener Bildungsservers sollen bis 2022 flächendeckend für Wiener Kindergärten und Volksschulen zur Verfügung gestellt werden. Parallel dazu sollen Lehrerinnen und Lehrer in begleitenden Workshops nach dem Vorbild des Projekts „Leonardino & Galilea“ der IV Wien mit der WKW und der Bildungsdirektion für den Digitalisierungsunterricht vorbereitet werden.

Außerdem begrüßt der Präsident der IV Wien die Vorschläge zur Stärkung der unternehmerischen Aktivitäten im Technologie und Digitalbereich, beispielsweise mit dem Wettbewerb „5G Vienna Use Case Challenge“ und dem Digi-Pitch, der von einem Projekt der Jungen Industrie, dem „Pitch im Paternoster“ inspiriert wurde. Es soll nun auf den nächsten Digital Days, Präsentationen von Startup-Ideen vor Investoren geben.

„Wir müssen Mut und Optimismus im Umgang mit der Digitalisierung fördern – das stärkt das Unternehmertum, schafft neue Arbeitsplätze und bringt den Menschen vor allem die Vorteile komplexer Technologien näher. Dadurch werden sie sichtbarer, greifbarer und akzeptierter!“, so der Präsident dazu. „Wenn wir gemeinsam diese angedachten Maßnahmen weiterentwickeln und umsetzen, hat Wien das Potential tatsächlich Digitalisierungshotspot zu werden!“

„Die Wiener Sozialpartner werden gemeinsam zur Abdeckung des Fachkräftebedarfs auf betrieblicher und auch überbetrieblicher Ebene auf zukünftige Qualifikationsanforderungen frühzeitig reagieren.“ Im Pakt wurde daher festgehalten, dass 200 Lehrstellen in digitalen Lehrberufen bis Ende 2022 geschaffen werden.

Mit der Heranführung an die Digitalisierung solle man aber noch früher beginnen: Die Digi-Boxen des Wiener Bildungsservers sollen zum Beispiel bis 2022 flächendeckend als Lehrmittel für Wiener Kindergärten und Volksschulen zur Verfügung gestellt werden. Parallel dazu sollen nach dem Vorbild des Projekts „Leonardino & Galilea“ der IV Wien mit der WKW und der Bildungsdirektion mit der Firma Festo begleitende Workshops für Lehrerinnen und Lehrer angeboten werden.

„Bestehende Initiativen zur verstärkten Auseinandersetzung mit technischen und digitalen Themen in Schulen haben sich bewährt. Diese sollten ehestmöglich flächendeckend allen Kindern zur Verfügung stehen.“, fordert Christian C. Pochtler.

Außerdem begrüßt der Präsident der IV Wien die im Pakt festgehaltenen Vorschläge zum Wettbewerb „5G Vienna Use Case Challenge“ & zum Digi-Pitch, der von einem Projekt der Jungen Industrie, dem „Pitch im Paternoster“ inspiriert wurde. Es soll nun auf den nächsten Digital Days Präsentationen von Startup-Ideen vor Investoren geben. „Wir müssen Mut und Optimismus fördern – das stärkt das Unternehmertum, schafft neue Arbeitsplätze und macht komplexe Technologien sichtbarer und greifbarer“, so der Präsident dazu.

„Wenn wir die angedachten Maßnahmen stetig weiterentwickeln, hat Wien das Potential tatsächlich Digitalisierungshotspot zu werden!“

Kontakt

Mag. Sophie Gnesda, Pressesprecherin

Mag. Sophie Gnesda

Pressesprecherin, Industriellenvereinigung Wien

T +43 1 71135 2464
sophie.gnesda@iv.at


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