Hesoun: Österreich kann sich jetzt keinen Stillstand leisten

Am 6. Juni 2019 lud die Industriellenvereinigung Wien (IV-Wien) zum Sommerfest im Kursalon Wien. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien folgten der Einladung. Im Zuge der Eröffnung sprach IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun mit Bundesministerin a.D. Dr. Margarete Schramböck über die aktuellen politischen Entwicklungen sowie die künftigen Chancen und Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Österreich.

IV-Wien-Sommerfest Kursalon, 6. Juni 2019

„Die letzte Bundesregierung hat wichtige Reformen für den Standort beschlossen, etwa die Arbeitszeitflexibilisierung, das Standortentwicklungsgesetz oder die Steuerreform“, betonte Präsident Hesoun. „Nach den innenpolitischen Turbulenzen der letzten Wochen muss die Übergangsregierung nun Handlungsfähigkeit beweisen und weit gediehene, aber noch offene Reformprojekte im Interesse des Standorts zu einem Abschluss bringen. Österreich kann sich gerade jetzt, in Zeiten einer abflachenden Konjunktur, keinen monatelangen Stillstand leisten“.

Nach seinen Erwartungen an die EU gefragt, erklärte Hesoun, dass die nächste EU-Kommission insbesondere den Wettbewerb mit China stärker in den Fokus nehmen müsse: „Es kann nicht sein, dass bestehende Regeln des Wettbewerbs- oder Beihilfenrechts zum Nachteil für europäische Unternehmen am Weltmarkt werden. Solange China nicht nach denselben Regeln spielt, brauchen EU-Unternehmen mehr Spielraum, etwa, wenn es um das Entstehen europäischer Champions geht.“

Nach der Eröffnung nutzten die Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien die Gelegenheit zum Netzwerken und zum inhaltlichen Austausch.

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