„Made in Vienna“: Standortkampagne zur Wiener Industrie gestartet

Gewinne im Wert von über 100.000 Euro als Herzstück der Kampagne mit 11 Wiener Leitbetrieben 

Made in Vienna Quiz

Für die Initiative „Made in Vienna“ haben Stadt Wien, Industriellenvereinigung Wien, Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien und Wirtschaftsagentur Wien ihre Kräfte gebündelt. Ziel ist es, in der Bevölkerung mehr Bewusstsein für die Leistungen von Industrie und Wirtschaft zu schaffen. Die produzierenden Unternehmen in Wien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und geben rund 140.000 Menschen in der Stadt einen Arbeitsplatz. Rechnet man die vor- und nachgelagerten Effekte der Industrie auf andere Wirtschaftsbereiche hinzu, hängen sogar fast 300.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt am produzierenden Bereich in der Stadt.

An der aktuellen Standortkampagne „Made in Vienna“ beteiligen sich 11 führende Unternehmen, die gemeinsam mehr als 20.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen. Folgende Wiener Leitbetriebe unterstützen die Kampagne: A1, Boehringer Ingelheim, Bombardier EVVA, Henkel, iSi, Manner, Shire, Siemens, Simacek, Verbund. Wiener Unternehmen produzieren jährlich Waren „Made in Vienna“ im Wert von 20 Milliarden Euro und erbringen 25,5 Prozent der österreichischen Wirtschaftsleistung.

Offiziell präsentiert wurde die gemeinsame Standortinitiative am 7. November 2017 im Beisein von Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner, IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun, Spitzenvertretern der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien sowie der 11 beteiligten Unternehmen.

Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner betonte: „,Made in Vienna´ bedeutet Qualität, Zukunft und Schmäh, 140.000 hochqualifizierte Arbeitskräfte und 1.100 Lehrlinge in den Wiener produzierenden Unternehmen und ein Standort mit höchster Lebensqualität.“

IV-Wien-Präsident Hesoun: „Die Wiener Industriebetriebe generieren erhebliche Wertschöpfung und Arbeitsplätze weit über die eigenen Unternehmen hinaus. Wenn Siemens in Wien z.B. den Railjet baut, sorgen wir so für Aufträge bei rund 1.000 heimischen Zulieferbetrieben. Die Industrie ist ein bedeutender Multiplikator für die ganze Region - „Made in Vienna“ holt sie vor den Vorhang.“

„Made in Vienna“ holt erfolgreiche Unternehmen und deren Produkte vor den Vorhang und bringt den Beweis, dass Industrieproduktion und Großstadt sich nicht widersprechen, sondern erfolgreich gegenseitig fordern und fördern,“ erklärte Stefan Ehrlich-Adám, Obmann Sparte Industrie WKW.

Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, sagte anlässlich des Kampagnenstarts: „Dass sich 11 hochkarätige Unternehmen an dieser Initiative beteiligen, ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Wien. Jetzt geht es darum, möglichst viele Wienerinnen und Wiener für das „Made in Vienna-Quiz“ zu begeistern, weil wir ja möglichst viele neue Fans für die Industrie gewinnen wollen.“

 „Made in Vienna-Quiz“: Online zu attraktiven Gewinnen und Wissen zur Wiener Industrie
Tragendes Medium der Standortkampagne ist das „Made in Vienna-Quiz“, bei dem online über die Website www.madeinvienna.wien mitgespielt werden kann. Es zeigt in spielerischer Weise, wie wichtig Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft für den Standort Wien sind, welche beeindruckenden Leistungen und Produkte sich hinter diesem Sektor verbergen.
Die gestellten Gewinnfragen vermitteln Wissenswertes und Überraschendes zum Wirtschafts- und Industriestandort Wien und den teilnehmenden Unternehmen. Attraktive Preise dienen als zusätzlicher Anreiz zum Mitmachen.
Als analoges Gegenstück zum digitalen Online-Quiz gibt es auch das „Made in Vienna-Pocketquiz“ – ein Kartenspiel, produziert vom Wiener Traditionsbetrieb Piatnik. Mit 54 Fragen zum Wirtschaftsstandort Wien und den teilnehmenden Wiener Leitbetrieben macht das Pocketquiz während und über den Zeitraum der Kampagne auf Erfolge und Leistungen aufmerksam und lädt zum „immer wieder spielen“ ein.

Die Kampagne – und damit auch die Möglichkeit zur Teilnahme am „Made in Vienna-Quiz“ – läuft bis 26.11.2017.

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