Gemeinsam für die Unternehmensstadt Wien

Am 8. November fand eine Pressekonferenz von Stadt Wien und IV-Wien zum Umsetzungsstatus des Standortabkommens aus dem Jahr 2014 statt. Von 50 geplanten Maßnahmen sind 20 bereits erledigt, die weiteren 30 befinden sich bereits in Umsetzung.

v.l.n.r. IV-Wien-Geschäftsführer Johannes Höhrhan, IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun, Stadträtin Renate Brauner, Bürgermeister Michael Häupl

Wiens Bürgermeister Michael Häupl erklärte: „Wien ist eine schöpferische Stadt, das gilt nicht nur für Musik, Kunst und Kultur, sondern auch für die Wirtschaft. Die 200 größeren, industriell produzierenden Unternehmen Wiens geben dabei das Tempo vor. Wien ist zu Recht stolz auf seine Industriebetriebe. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir daher alles Notwendige tun, damit die produzierenden Unternehmen in Zukunft die besten Rahmenbedingungen vorfinden und die Industrie in ihrer Rolle als Impulsgeber am Standort weiter gestärkt wird.

„Die Bilanz unseres Standortabkommens mit der IV-Wien zeigt, dass wir den Wirtschaftsstandort Wien in den letzten Jahren durch zahlreiche Maßnahmen und Reformen positiv weiterentwickeln konnten,“ so die Wiener Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner „Erfolgreich ist aber nur, wer auch weiterhin Mut für Veränderungen hat. Auf dem Weg zur 2-Millionen-Metropole werden wir uns daher auch weiterhin anstrengen, um leichteres Wirtschaften zu ermöglichen und auch ausreichend Platz für bereits ansässige und neue Unternehmen in unserer Stadt zu geben,“ sagte Brauner.

IV-Wien-Präsident Wolfgang Hesoun erklärte die Rolle und Bedeutung der Industrie als Arbeitgeber: „Aufgrund ihrer zumeist technologieintensiven Produkte, Lösungen und Prozesse, ist die Industrie mit einem besonders großen Netzwerk an regionalen Zulieferern und Dienstleistern verbunden. Die 8.500 Unternehmen des gesamten produzierenden Bereichs in Wien sorgen so inklusive ihrer direkten und indirekten wirtschaftlichen Effekte für bis zu 300.000 Beschäftigungsverhältnisse in der Stadt. Dies unterstreicht die wichtige Rolle der Industrie als Arbeitgeber.“

Als wichtige gemeinsame Projekte aus dem Abkommen nannte er unter anderem gemeinsame Tätigkeiten mit der Wiener Wirtschaftsagentur zur Stärkung von Startups sowie das Forschungsfest der Stadt Wien beim Wiener Naschmarkt im Jahr 2015, bei dem die IV-Wien Partner war. Ebenso erwähnte Präsident Hesoun das Projekt „Leonardino&Galilea“, in dessen Rahmen sämtliche Wiener Volksschulen mit Technik-Experimentiersets zu den Themen „Luft&Luftdruck“ sowie „Strom“ ausgestattet wurden. Dieses Projekt wird im kommenden Jahr fortgesetzt.

IV-Wien-Geschäftsführer Johannes Höhrhan wies darauf hin, wie wichtig Bewusstseinsbildung und Imagepflege für den Standort sei: „Wien ist eine vitale Unternehmensstadt. Um dieses Potenzial weiter heben zu können, muss sich unsere Stadt künftig noch stärker auch als Standort innovativer und hoch produktiver Unternehmen vermarkten.“

Höhrhan erwähnte in diesem Zusammenhang die gemeinsame Kampagne „Made in Vienna“ von Wirtschaftsagentur Wien, IV-Wien und zahlreichen Wiener Unternehmen. Im Rahmen der Kampagne wurde auf die beeindruckenden Leistungen von Unternehmen am Standort Wien aufmerksam gemacht. Zudem machte Höhrhan auf die aktuelle Erarbeitung des neuen Wiener Betriebszonenkonzeptes aufmerksam – auch das hatte man im aktuellen Abkommen festgeschrieben.

Die Stadt Wien und die IV-Wien haben 2014 (nach 2006, 2008 und 2010) zum vierten Mal ein gemeinsames Standortabkommen unterzeichnet, das insgesamt 50 Maßnahmen und Projekte zusammenfasst, die für die nachhaltige Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts wichtig sind. Für 2018 ist die Unterzeichnung einer gänzlichen Neuauflage des Abkommens geplant.

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