Pochtler fordert Mut in der Corona-Politik, ähnlich wie in Italien

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Mag. Tobias Birsak M.A.I.S.

Themen- und Projektmanager, Geschäftsführer Junge Industrie Wien, Industriellenvereinigung Wien

Mag. Tobias Birsak M.A.I.S.

Themen- und Projektmanager, Geschäftsführer Junge Industrie Wien, Industriellenvereinigung Wien

„Die Corona-Pandemie ist mit voller Härte zurückgekehrt. Es braucht Mut, Entschlossenheit und ein konsequentes Krisenmanagement mit unmissverständlichen Regelungen.“

„Die Zeit des Herumlavierens muss ein Ende haben“ lautet die klare Forderung von IV-Wien-Präsident Christian C. Pochtler an die Politik. „Wie es geht, zeigt das Beispiel Italien, wo kürzlich allein die Ankündigung einer gesetzlichen 3G-Pflicht für alle Beschäftigten die Impfzahlen hat hochschnellen lassen. Da kann es nur ein Learning geben: Auch in Österreich müssen couragiertere Maßnahmen gesetzt werden. Die italienische Lösung, also die Einführung einer allgemeinen Corona-Zertifikatspflicht (3G-Regel) mittels Grünem Pass für das gesamte Arbeitsleben im öffentlichen und privaten Sektor, sollte unserer Politik als Vorbild dienen.“

„Wir werden diese Pandemie niemals bewältigen können, wenn es keine klaren, konsequenten und kompromisslosen Regelungen gibt, die die weitgehende Durchimpfung unserer Gesellschaft als unverrückbares und vorrangiges Ziel vor Augen haben“, so Pochtler weiter.

Die Verantwortung sei dabei klar zu verorten: Durch die Unvernunft einer Minderheit, die sich entgegen aller medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse nach wie vor gegen die Impfung sträubt, würde die Mehrheit der Geimpften und Genesenen in Geiselhaft genommen und möglichen weiteren Einschränkungen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben ausgesetzt.

Österreichweite Antikörperstudie dringend notwendig

Darüber hinaus fordert der IV-Wien-Präsident die rasche Durchführung einer österreichweiten Antikörperstudie, wie sie unter anderem von der renommierten Virologin Dorothea von Laer (MedUni Innsbruck) verlangt wird. „Wir benötigen dringend das entsprechende Wissen und belastbare Zahlen über den Status von Impffortschritt und Immunisierung. Nur wer genauestens Bescheid über Ausmaß der Immunisierung und über die Wirksamkeit der bislang umgesetzten Maßnahmen weiß, kann über sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung und Bewältigung der Pandemie entscheiden!“, erklärt Pochtler abschließend.